Dresdner Symposium „Digitale Revolution in der Demokratie“ 2016

von Institut für Kommunikationswissenschaft

Vom 08. bis 10. September luden das IfK und sein Förderverein zum Symposium „Digitale Revolution in der Demokratie“ ein. Auf der dreitägigen Veranstaltung stellten sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Frage, wie die Digitalisierung die Politik verändert und erörterten Trends, Mechanismen und Strategien, um dem zu begegnen.
Namenhafte Persönlichkeiten sorgten für zahlreiche Teilnehmer und Gäste. Unter anderen sprach Prof. Gerhard Vowe von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf über die Zukunft des Journalismus in der digitalisierten Öffentlichkeit. Stefan Niggemeier, Journalist und BildBlog-Gründer, skizzierte mögliche Lösungsansätze, die dem Verlust der Gatekeeper-Funktion der Medien entgegenwirken.

Marina Weißband, ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, fokussierte sich auf den politischen Bereich und erörterte das Konzept der Liquid Democracy.

Am Samstag diskutierte Anna Biselli vom Portal netzpolitik.org die Digitalisierung der Politik aus der Perspektive digitaler Hausdurchsuchungen durch Staatstrojaner. Prof. Christoph Neuberger von der LMU München schloss das Symposium mit seiner Betrachtung einseitiger Selektionsprozesse und Filterblasen in der politischen Willensbildung ab.

Marina Weissband
Podiumsdiskussion: “Digitalisierung der Politik – aus wissenschaftlicher und aus praktischer Perspektive“dsc_0354Prof. Dr. Lutz Hagen

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