Ist Journalismus kulturelle Gewalt?

von Institut für Kommunikationswissenschaft

Am Dienstagabend (03.Juni 2014) sprach Prof. Dr. Eurich vom Institut für Journalistik der TU Universität Dortmund als Gast des IfK über einen Gegenwartsjournalismus, der mehr auf Abgrenzung als auf Verbundenheit abzielt.

Im Zuge dessen argumentierte er für die Notwendigkeit, durch Journalismus den Geist der Verbundenheit zwischen Ländern, Kulturen und Menschen sowie ein integrales Verständnis von Kultur transparent zu machen und zu fördern. Dem Journalismus würde somit neben Funktionen wie Informationsverbreitung oder Meinungsbildung auch eine Integrationsfunktion zugeschrieben. Für solch einen integralen Journalismus sei es unter anderem nötig, nach einem ’spirit of nonviolence‘ zu agieren, Empathie zu zeigen, zuzuhören und eine gewisse Widerspruchstoleranz aber auch eine Konfliktsensitivität mitzubringen. Dies alles seien Kriterien für einen Qualitätsjournalismus, der versucht eine ‚Kunst des Überblicks‘ zu sein und zu integrieren indem er anderen Kulturen und Ansichten Respekt entgegenbringt. Nur so könne er seine Aufgabe erfüllen, Frieden und Demokratie zu fördern und zu bewahren.

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